4. Öffentliche Sitzung des Vorarlberger Monitoring Ausschuss  vom 12.06.2019, FH Dornbirn

 

Guten Tag meine Damen und Herren!

Herzlich willkommen an der FH Vorarlberg. Es ist uns eine große Ehre, dass Sie da sind!

 

(Sharon Du Plessis-Schneider)

Ich heiße Sharon Du Plessis-Schneider. Ich begrüße Sie auch herzlich. Info: Auf jedem Stock haben wir WCs. Auf dem Boden sind Markierungen, damit Sie diese finden können.

 

Wir haben viele Workshops geplant. Sie können entscheiden, in welchen Sie gehen werden.

Es werden verschiedenen Themen besprochen.

 

Wir werden Fotos und Videos machen. Wenn Sie das nicht möchten, können Sie einen roten Kleber nehmen. Es wird dann keine Nahaufnahmen gemacht, Gruppenfotos aber schon. Bei Dragana und bei den Studierenden (schwarze T-Shirts) bekommen sie die roten Kleber.

 

Ich wünsche allen viel Spaß und freue mich auch auf meinen Workshop!

 

(Florian Bachmayr-Hayda, Landesvolksanwalt)

Ich bin der Vorsitzende des Vorarlberger Monitoringausschusses. Es freut mich, dass so viele da sind. Auch viele neue Gesichter. Es war uns wichtig, dass wir eine breite Öffentlichkeit erreichen.

 

Heute geht es um das Thema „Inklusive Schule“. Auch um inklusive Bildung. Diese beginnt in der Vorschule und weit darüber hinaus.

Was ist der VMA – Vorarlberger Monitoringausschuss?

2008 hat Österreich die UN-Behindertenrechtskonvention unterschrieben. Alle Barrieren sollen in den Köpfen und auch außerhalb abgebaut werden. Diese Veranstaltung ist barriefrei – mit Gebärdensprach- und Schriftdolmetscherinnen.

 

Den VMA gibt es seit 2012. Die ersten drei Sitzungen hatten unterschiedliche Themen und fanden in Bregenz statt.

Einmal pro Jahr gibt es einen Bericht und wir übergeben die Forderungen der Politik. Im letzten Jahr hat die Politik sehr schnell reagiert.

 

Eine wichtige Forderung war: barrierefreie Kommunikation für Menschen mit Behinderungen, auch in Krankenhäusern und bei Ärzten. Die Landesregierung hat versprochen, eine barrierefreie Ambulanz zu eröffnen.

 

Inklusive Schule wird den VMA noch länger beschäftigen.

 

Das Projekt machen wir mit der FHV gemeinsam. Ich bedanke mich heute schon für die Zusammenarbeit.

 

Die Erfahrungen werden von der FH zusammengefasst. Die Befragung dazu soll in einfacher Sprache über das Internet gemacht werden können.

Wir wollen alle SchülerInnen erreichen und befragen.

 

Menschen, die heute nicht da sein können, können sich deshalb auch im Internet zu Wort melden.

 

Das Thema Inklusive Schule ist mir sehr wichtig. Ich und meine Mitschüler_innen hatten früher eigentlich kaum Kontakt mit Menschen mit Behinderungen. Das ist jetzt heute schon anders.

 

Früher hat man das nicht von Kindheit an gelernt, auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung einzugehen.

 

Wir mussten erst im Erwachsenenalter lernen, was barrierefreie Gesellschaft bedeutet.

Gemeinsame Schule ist der Schlüssel zum Verständnis dazu.

 

(Applaus)

 

(Gerhart Hofer)

Ich begrüsse auch alle, ich werde dafür sorgen, dass der Ablauf funktioniert.

 

Wir waren sehr mutig, dieses Thema heute zu nehmen. Wir haben uns entschlossen, das zu machen mit den Beteiligten, die das am besten wissen.

 

Wir wollten mit dem Folder jene Menschen erreichen, die Experten sind. Sie sollen uns sagen, wie es bei Ihnen in der Schule war.

 

Wir sagen jetzt in einer neuen Art „Hallo“.

Wir drehen eine Runde, dann gibt es die Workshops, dann Pause und Verpflegung.

 

Dann kommen die Berichte der Workshops.

 

Was steht in der UN-Behindertenrechtskonvention?

 

Alle Länder der Welt haben sich verpflichtet, das alle Menschen mit Behinderung Recht auf Bildung haben. Österreich muss dies auf allen Ebenen verwirklichen – vom Kindergarten bis zur Hochschule.

 

Inklusion heißt, alle dürfen dabei sein, es wird nicht diskriminiert, alle haben dieselben Chancen, es muss barrierefrei sein.

 

Das sind die Punkte, die die 177 Länder der Welt umsetzen wollen.

 

Leider ist es noch nicht so.

 

2012 hat sich Österreich verpflichtet, partizipative Strategien zur Umsetzung eines inklusiven Schulsystems umzusetzen bis 2013.

 

Vorarlberg wollte eine Inklusive Modellregionen werden. Das wurde nicht realisiert. 2020 ist der neue Termin.

 

Anzahl der Integrationsklassen in der AHS soll erhöht werden – ist bisher nichts passiert.

Weitere 25 Maßnahmen sollten umgesetzt werden. Wir dürfen gespannt sein.

 

Anderes Thema:

Studierende der IBB Klasse unserer Schule berichten von ihren Erfahrungen in einem Video – 5 min.

 

(Film läuft – siehe Untertitel)

 

(Gerhart Hofer)

Diese echten Interviews sagen sehr viel und machen nachdenklich. Wie ist Schule in Vorarlberg für Menschen mit Behinderung?

 

Ich bitte jetzt Dragana nach vorne.

 

(Dragana Balinovic)

Auch von mir ein Hallo. Ich leite die Koordinationsstelle für Flüchtlinge an der FH. Ich werde später einen Workshop moderieren und vorher mit euch einen Bewegungsraum kreieren.

 

Ich würde auch bitten – helfen/unterstützen Sie den Nachbarn, wenn nötig!

 

(Alle räumen ihre Stühle weg)

 

Vielen Dank!

Bitte steht neben eine unbekannte Person und stellt euch gegenseitig vor, bespricht miteinander das Thema: “Wann wart ihr das letzte Mal mutig?”

 

(allgemeines Gemurmel)

(Gong ertönt)

 

Es scheint, als habt ihr euch viel zu sagen!

Jetzt sucht euch nochmals eine andere, euch unbekannte Person!

Es scheint, als ob sich schon viele kennen!

 

Bitte noch einmal einander vorstellen. Die nächste Frage: „Was kann ich gut, was ist mein verstecktes Talent?“

 

(allgemeines Gemurmel)

 

(Gong ertönt)

 

Vielen Dank! Jetzt wieder eine euch unbekannte Person suchen!

Diskutiert die Frage:

„Was bereitet mir Freude?“

 

(allgemeines Gemurmel)

 

(Gong ertönt)

 

Vielen Dank für das Gestalten des Begegnungsraumes.

 

Man sollte aber auch einen Ort der Stille haben. Wir wollen gemeinsam eine Minute still sein und das aushalten.

 

Sie können gerne auch die Augen schließen.

 

(1 Minute sind alle still)

 

(Gong ertönt)

 

Vielen Dank. Ich gebe nun weiter an Sharon.

Bitte die Studierenden die Pinnwände aufbauen!

 

(Sharon Schneider)

Ich stelle euch nun Fragen zu eurer Schulzeit. Egal ob vergangen oder jetzt.

Denkt auch an die Situation von Menschen, die ihr vielleicht kennt.

 

Ordnet die Antworten nach den Smileys – Fragezeichen heißt: ich weiß es nicht/will nichts antworten. Dann gibt es sehr oder weniger lachende Smileys und auch weinende – je nach Antwort stellt ihr euch davor.

 

  1. Frage: “Geht es dir gut in der Schule (ist es dir gut gegangen)?”

 

(Teilnehmer_innen ordnen sich zu – allgemeines Gemurmel)

 

Viele Leute haben sich in die Mitte gestellt. Teilweise gut, teilweise schlecht.

 

  1. Frage: “Sind/waren die LehrerInnen rücksichtsvoll?”

Bitte wieder zuordnen.

 

(Teilnehmer:_innen ordnen sich zu – allgemeines Gemurmel)

Wir sehen in der Mitte viele Leute zugeordnet. Für die Lehrer_innen ein erfreuliches Bild. Es konzentriert sich in der Mitte.

 

 

  1. Frage: “Wurdest/wirst du extra unterrichtet? Außerhalb der Gruppe? Ich war nicht Teil der Klasse, sondern von meinen Mitschüler_innen getrennt.

 

(Teilnehmer_innen ordnen sich zu – allgemeines Gemurmel)

 

Wir haben viel mehr, die das gut finden/fanden. Eine geringe Zahl meint nicht gut. Einige wissen es nicht.

 

Bitte ein letztes Mal nach vorne kommen, dann kommt es zur letzten Frage.

 

  1. “Hast/hattest du Freund_innen in der Schule? “

 

(Teilnehmer_innen ordnen sich zu – allgemeines Gemurmel)

 

Wir sehen, dass es Freund_innen gegeben hat/gibt. Das ist ziemlich gut, die Suche nach Freundschaft gelingt.

 

Dankeschön fürs Mitmachen. Es war eine lebendigte Übung.

 

(Gerhart Hofer)

Wir kommen zu den Arbeitsgruppen.

Die Teilnehmer_innen, die ÖGS-Dolmetsch brauchen, sollen sich melden.

 

Gruppe 1: Thema Schule – “Wie ist es dir ergangen, wie geht es dir jetzt?”

Gruppe 2: “Hattest du Freundschaften in der Schule?”

Gruppe 3: “Wie geht/ging es dir mit deinen Lehrpersonen?”

Gruppe 4: Raum 204 U “Was hat dir in der Schule geholfen (Braille-Schrift usw.)?”

Gruppe 5: Raum 206 “Lernprobleme, war das Lernen schwierig, hattest du Hilfe?”

Gruppe 6: Raum 210 “?”

Gruppe 7: Raum 215 “Mitmachen im Unterricht, konntest du überall mitmachen?”

Gruppe 8: Raum U226 “Lernen für das Leben, was hast du für dein Leben gelernt?”

Gruppe 9: Raum U404 “Eltern/Lehrpersonen von Angehörigen- was für einen Nutzen hatten/haben die Kinder bzw. die Gesellschaft?”

 

10 Minuten Pause, 50 Minuten Arbeitszeit für die einzelnen Workshops – dann wieder hier!

 

WORKSHOPS FINDEN STATT IN VERSCHIEDENEN RÄUMEN

(Gerhart Hofer)

Wir haben heute einen Gast aus der Politik, aus dem Landtag, Frau Vahide Aydin. Sie muss leider bald gehen. Deshalb sagt sie uns, wie ihre Denkergebnisse sind.

(Vadihe Aydan)

Leider kann ich die Ergebnisse nicht mehr anhören, aber ich werde sie mir geben lassen.

Inklusion in allen Bereichen ist sehr wichtig.

Inklusive Schule hat eine Nachhaltigkeit im späteren Leben.

Menschen mit Handicap und ohne lernen sich kennen und haben keine Hürden.

Wenn Kinder ganz früh schon damit konfrontiert sind, können sie besser damit umgehen.

Die Schwelle ist niedriger.

Ich bin optimistisch für Vorarlberg. Vorarlberg ist ein Inklusionsbundesland, es laufen einige Projekte.

Ich glaube, dass wir es schaffen, dass alle Menschen gleich sind!

Alle haben das Recht, an der Gesellschaft teilzuhaben.

Ich werde alles tun und mich einsetzen, dass das möglich sein wird.

Wir wollen friedvoll miteinander leben und zusammenarbeiten.

 

(Gerhart Hofer)

Danke vielmals, danke für den Besuch.

 

Bericht Gruppe 1

(Dragana Balinovic)

Schule ist ein Ort des Lernens. Wie kann man Lernen gestalten, dass es für alle Kinder möglich ist, in allen Schularten?

Kinder sollen in Gruppen lernen, in denen ihre Fähigkeiten gefördert werden.

Mobbing, Diskriminierung hat viel Platz in der Diskussion eingenommen. Allgemein ist das ein Thema.

Der Übergang zwischen Volksschule und Mittelschule ist recht schwierig.

Schule ist ein Raum, wo man sich wohl fühlen sollte. Die Lautstärke und die Gruppengrößen sind aber nicht Zum-Wohl-Fühlen.

Der Austausch war sehr wertvoll. Wie geht es mir, wie geht es den anderen? Was gab es für Herausforderungen und wie wurden diese gemeistert?

Was ist zu tun?

Inklusionsgedanken leben nicht nur reden!

– Elternentlastung ALLER Eltern, schon sehr früh

– Keine Differenzierung – es sind alles Kinder

– gute Stützlehrer

– keine Vorurteile, an die Talente anpassen

 

Bericht Gruppe 2:

Lebendige Diskussion – Freundschaften an der Schule

Es hat sich aber auf Freunde rundherum ausgeweitet. Inklsion ist nicht nur in der Schule. Es ist sehr viel mehr und ein ganzheitliches Konzept. Wir haben auch von Mobbingerfahrungen gehört, mit unterschiedlichen Auswirkungen, Bedeutungen, Umgang damit. Sie hätten sich Personen zum Austausch und Unterstützung gewünscht. Es war emotional. Diese Offenheit haben wir sehr geschätzt. Danke dafür.

Inklusion sollte so früh wie möglich beginnen. Von der Geburt bis zum Tod.

Gewalt an der Schule – leider oft vorhanden, auch von Lehrern.

Wir könnten noch nicht sagen, was wir für die Zukunft uns wünschen. Soweit waren wir noch nicht.

Danke an alle aus meiner Gruppe und für das Vertrauen.

 

Bericht Gruppe 3:

Unsere Gruppe war sehr positiv gestimmt. Generell wurde die Schule positiv erfahren, als ein Platz um zu Lernen und zu Wachsen.

Es gab ein großen Unterschied zwischen Lehrpersonen.

Wir sehen es als wichtig an, dass Gespräche geführt werden, mit Lehrern und Mitschülern, Ängste abgebaut werden,

Insgesamt sind wir der Meinung, dass der persönliche Kontakt wichtig ist.

Wichtig wäre, dass man viel mehr nachfragt, was der Menschen mit Behinderung braucht.

 

Bericht Gruppe 4:

Ich hatte Jungs im Alter von 16 – 24 Jahren, sie waren teilweise in Integrationsklassen.

Die Lehrer_innnen wurden meistens als unterstützend erlebt.

Auch Mobbing war bei uns ein großes Thema.

Das wurde durch die Lehrer aber gut korrigiert.

Die Mitschüler gegenseitig haben sich unterstützt.

Es gab oft zusätzliche Lehrer, die geholfen haben.

Sie haben sich sehr auf den Abschluss gefreut.

Aber sie wollten doch nicht weiter auf die Schule gehen, weil sie sagten: wir müssen dann alles selber Machen.

Die Teilnehmer haben durchwegs positive Erfahrungen mit den LehrerInnen gehabt.

Mobbing kam immer wieder.

Wir hatten eine positive Energie!

Es war schön, dass man einmal sagen kann, was man denkt.

Was ist zu tun:

Die Unterstützung durch Lehrer scheint richtig zu sein!

Danke.

 

Bericht Gruppe 5:

Wie schon gehört hatten wir auch das Thema Mobbing und Ausschluss von der Klassengemeinschaft.

Probleme hätte es gegeben, wenn kein Lehrer da gewesen wäre, der unterstützt hätte.

Sehr junge Personen habe gesagt, dass sie vermittelt bekommen haben, dass sie minderwertig seien und in eine Sonderschule gehören.

Unangenehm war der Lärm in der Klasse, ein Direktor wollte sogar eine psychologische Testung, Rechnen mit den Fingern wurde verboten – sehr tragisch – man bekommt gleich einen „Stempel“ und man kann nichts.

Lehrer und Schulkollegen sollten unterstützend zur Seite stehen

Menschen mit Behinderung wollen ernst genommen werden,

Lehrer sollten offener auf sie zugehen, die Haltung ändern.

Teilnehmer waren sehr offen.

 

Bericht Gruppe 6:

Bei uns waren 4 Personen mit Behinderung. Sie haben sich aktiv eingebracht und berichtet von der Schulzeit. 3 Personen waren in einer normalen Schule, die Erfahrung waren durchwegs positiv.

Bernhard hat eine Lernschwierigkeit, Isabella hat einen Rollstuhl.

Bianca hat eine Hörbehinderung.

Bernhard sagte, dass es bei ihm freie Arbeitsklassen gab. Alle Schüler konnten 2 Stunden pro Tag lernen wie er wollte, je nach Bedarf.

Isabella war in einer Inklusionsklasse, sie wurde oft aus der Klasse genommen für Einzelunterricht.

Sabrina (Verein persönliche Assistenz) war in einer ganz normalen Schule, die Schule war nicht barrierefrei. Alle waren sehr kreativ, sie wurde einfach getragen.

Sie hat viel Unterstützung erhalten. Inklusive Schule hat funktioniert.

Braucht es Sonderschulen?

Alle glauben NEIN. Es muss die normale Schule gut organisiert sein, zum Beispiel der Transport von/zur Schule.

Klassenübergreifend denken – wenn es Schüler mit erhöhtem Bewegungsbedürfnis gibt, sollte man nicht klassenweise denken, sondern Lernräume nutzen.

Mobile Hilfsdienste ausbauen!

In anderen Ländern gibt es schon gute Schulsysteme!

Da sind Sonderpädagogen an der Schule und unterstützen die Lehrer.

Vorarlberg hat eine grosse Herausforderung, da es oft kleine Schulen gibt.

 

Bericht Gruppe 7:

Wir waren eine kleine aber feine Gruppe. Bei uns waren eine betroffene Person plus Assistenz.

Der Kontrast zwischen den Erfahrungen war enorm.

Karin hatte eine wunderschöne Schulzeit schon zu dieser Zeit!

Sie erzählte uns: es gab keine Konflikte, man hat sie sogar zur Firmung mit einem Kinderwagen gebracht, weil sie gerade einen Gips hatte.

Sie erzählte so viel Positives.

Auf der anderen Seite erzählte die Assistentin von der Karin: Ihre Tochter ist querschnittgelähmt, die Mitschüler wollten nicht helfen, vielleicht war es auch die Pubertät. Aber es war nicht sehr fein.

Was ist für die Zukunft zu tun –

Inklusion sollte von der Geburt bis zum Tod sein.

Keine Berührungsängste sollte man haben, auch wenn man nichts damit zu tun hat.

Wahlmöglichkeiten in der Schule sind wichtig.

 

Bericht Gruppe 8:

Wir besprachen, was die Gruppe über die Schule sagt.

Auf die Personen abgestimmte Unterrichtsformen wird postiv wahrgenommen

Die Freude am Lernen wird erhöht durch ein langsameres lerntempo.

Besondere Neigungen sollten berücksichtigt werden – es fördert den Lernerfolg.

Achtsamkeit: gegenseitige Achtsamkeit muss geübt und gelebt werden

Eine Person – war in einem Förderzentrum – haben gemeinschaftliche Ausflüge, Urlaube, .. gemacht. Das war super.

Ausgrenzung/Mobbing – waren schlechte Erfahrungen

Es war eine große Offenheit spürbar, jeder der sich zu Wort melden wollte, hat sehr offen gesprochen und hat persönliche Erfahrungen geteilt.

Was ist zu tun?

– individuelle Bedürfnisse berücksichtigen – in allen Schularten

– kleine Gruppen/kleine Klassen

– Möglichkeit, in der normalen Regelschule das Tempo zu verlangsamen

– Gemeinschaften sind auch für die Freizeit/Alltag wichtig

 

Bericht Gruppe 9:

Es war ein offener Austausch. Wir hatten natürlich viel zu wenig Zeit.

Erfahrungen von Kindern/Angehörigen – die Geschichten sind alle individuell!

Von den Kindern wurde gesagt: die Kinder lernen gegenseitig voneinander. Die Integration ist das richtige Modell – wenn es möglich ist

Bei den Lehrpersonen geht es oft gut, manchmal aber auch überhaupt nicht.

Ein Thema betrifft das Schulheim Mäder und das Ausscheiden:

Vom Exklusivhotel ins Nirwana – da kann man sich schon vorstellen, wie es ist.

Der anstrengendere und härtere Weg ist oft der der Integration. Es bräuchte mehr Angebot.

Schlusssatz:

IFS – Arbeitsintegration: es gibt neue Generationen von Lehrer und Arbeitgeber, die offen für die Integraion sind.

Das ist hoffnungsvoll.

 

(Wortmeldung von Daniela Grabher und Laura Salomon)

Behinderung soll keine Barriere für Freundschaft und Liebe sein. Es braucht Lehrer, die uns etwas zutrauen. Es braucht genügend Lehrpersonen und Unterstützer mit genügend Zeit (Tanz, Sport …)

Langsames Tempo und Zeit ist wichtig.

Alle müssen sich wohl fühlen. In der Natur und von der Natur lernen – Unterricht innerhalb und außerhalb der Schule, verschiedene Themen, gemeinsames Gestalten von Stundenplänen, Gebärdensprache, viel Zeit für Dinge, die man gut kann.

Auf die Bedürfnisse von allen eingehen. Gemeinsam Lernziele erreichen, alle Kinder sollen sich einbringen können. Feiner Umgang und keine Gewalt, eine schriftliche Beurteilung statt Noten, Schulbücher, die allen gut passen, zum Beispiel Bücher in leichter Sprache, mit großer Schrift und Bildern, zuhören, anhören.

Spaß und Humor!

Es wäre schön, wenn alle Kinder gemeinsam lernen können. Danke fürs Zuhören.

 

(Gerhart Hofer)

Vielen Dank für Daniela Grabher und Laura Salomon.

 

(Wortmeldung Christian)

Ich wohne selbständig in Götzis und hat einen wirklich guten Sachwalter.

Mehr darf ich nicht sagen!

 

(lachen)

 

(Gerhart Hofer)

Wichtig: wenn jemand weitere Informationen möchte, ein kurzes Email schicken an

vma@landesvolksanwalt.at

 

(Florian Bachmayr-Heyda)

Das war der Auftakt zum Thema Inklusive Schule.

Wir werden den Inhalt der Workshops zusammenfassen. Wer will, kann auch im Internet noch seine Erfahrungen kundtun.

Dieses Projekt bzw. die Auswertung werden wir der Politik übergeben.

In der „Region Inklusive Vorarlberg“ haben wir einen regelmäßigen Austausch mit der Landesregierung.

 

Übrigens: Wenn jemand Probleme hat, zum Beispiel gemobbt wird…. kann man sich natürlich an mich wenden! Ich mache auch persönliche Gespräche und versuche eine Lösung zu bieten.

 

Leider sind die Blumen, die ich bestellt habe, nicht gekommen!

Ich wollte mich bei allen bedanken – jemand hat jetzt wahrscheinlich alle unsere Blumen.

 

Mein Dank an die Gebärdensprach- und Schriftdolmetscherinnen!

 

Es ist eine wichtige Unterstützung für uns, ohne könnten wir keine barrierefreie Veranstaltung machen.

 

Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

Vielen Dank für ihr Interesse!

2019-07-05T12:47:15+02:00