3. öffentliche Sitzung

3. öffentliche Sitzung 2020-05-13T10:11:00+02:00

Öffentliche Sitzung: Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderung

Die 3. öffentliche Sitzung des Vorarlberger Monitoring Ausschuss (VMA) fand am 23. Mai 2018 im vorarlberg museum statt. Thema war die Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderung.

Der Vorsitzende des VMA, Landesvolksanwalt Florian Bachmayr-Heyda, hat die öffentliche Sitzung mit diesen Worten eröffnet: „Es gibt nicht „den Menschen mit Behinderung“, sondern viele verschiedene Arten von Behinderungen. Dementsprechend verschieden sind die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in der Gesundheitsversorgung.“

Dann folgten weitere Grußworte von Gerhart Hofer, Mitglied des VMA und Direktor der Kathi-Lampert-Schule. Antje Lang führte durch die Sitzung. Nach einer kurzen Einführung in die unterschiedlichen Bereiche starteten die Arbeitsgruppen zu den Themen:

  • Kommunikation mit Ärztinnen und Ärzten
  • Aufenthalt im Krankenhaus
  • Übergang vom Krankenhaus in die Pflege zu Hause
  • Erhalt und Zugang zu Hilfsmitteln
  • Pflege und Pflegeberufe
  • Gesundheitsversorgung von Menschen mit Lernschwierigkeiten

Erfahrungswerte sammeln

In den einzelnen Gruppen wurde eifrig diskutiert und die unterschiedlichen Standpunkte besprochen. Alle kamen zu Wort und berichteten ebenso positive wie negative Erfahrungen.

Geald Fleisch, der Direktor der Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H. zeigte großes Interesse an den Themen. Er nahm sehr konstruktiv an den Diskussionen teil.

Da dieses Thema sehr wichtig ist, sah man an der Anwesenheit von Landtagsvizepräsidentin Martina Rüscher, Gesundheitslandesrats Christian Bernhard (ÖVP), die Abgeordneten Cornelia Michalke (FPÖ), Vahide Aydin und Sandra Schoch (Die Grünen), SPÖ Vorsitzende Gabi Sprickler-Falschlunger und Klubobman Michael Ritsch (SPÖ) sowie Daniel Matt (NEOS).

Präsentation der Ergebnisse

Jede Gruppe wurde von einer Mediatorin oder einem Mediator geleitet. Diese Mediatorinnen und Mediatoren präsentierten nach Beendigung der Arbeitsgruppe die Ergebnisse. Sie zeigten auf, welche Kritikpunkte, Wünsche und Verbesserungsvorschläge es gibt.

Die Hauptpunkte waren:

  • Menschen mit Behinderungen haben oft noch mehr Unsicherheit und Angst, nicht verstanden zu werden oder selber nicht verstehen. Aber sie wollen trotzdem von den Ärztinnen und Ärzten und dem Pflegepersonal direkt angesprochen werden und nicht über Angehörige oder Begleitpersonen. Dafür ist es nötig, dass die Gespräche leicht verständlich sind.
  • Auch die Erklärungen für die Medikamente und Unterlagen für die Zeit nach dem Krankenhaus sollen in leicht verständlicher Sprache vorhanden sein.
  • Die Wartezeiten in den Ambulanzen sollen kürzer sein.
  • Es sollte eine bessere Vernetzung unter den Ärztinnen und Ärzten bei vielfältigen Krankheitsbildern geben.

Forderungen an Landtag und Landesregierung

Der VMA sammelt alle Vorschläge und reicht sie als Forderungen an den Landtag und die Landesregierung weiter. Die Sitzung wurde von Gebärdensprach- und Schriftdolmetscherinnen übersetzt. Sie wude auch in gezeichneten Bildern zusammengefasst. Der Fachbegriff dafür ist Graphic Recording.

Protokoll über die Sitzung

Bildprotokoll über die Sitzung

Protokoll Arbeitsgruppe „Krankenhaus“

Protokoll Arbeitsgruppe „Lernschwierigkeiten“

Protokoll Arbeitsgruppe „Pflege“

Protokoll Arbeitsgruppe ÄrztInnen

Protokoll – Arbeitsgruppe „Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Pflege“

Meinungen, Erfahrungen, Wünsche

Fotogalerie: