Landesvolksanwalt kritisiert Umwidmung

Landesvolksanwalt Florian Bachmayr-Heyda hat eine Flächenumwidmung in Dornbirn-Wallenmahd beim Verfassungsgerichtshof angefochten. Die Widmungen seien missglückt, ein Betriebsgebiet grenze an ein Wohngebiet.

Die Stadt Dornbirn hat ein elf Hektar großes Grundstück in Betriebsgebiet der Kategorie 2 umgewidmet. Das bedeutet, dass sich dort Unternehmen mit einem 24-Stunden-Betrieb ansiedeln dürfen.

Angrenzend an dieses Betriebsgebiet wurde ein Grundstück als Baufläche für Wohngebiete umgewidmet. Getrennt werden die beiden völlig unterschiedlich genutzten Flächen durch einen bis zu 29 Meter breiten Grünstreifen.

Vermeidung von gegenseitigen Störungen

Laut Landesvolksanwalt Bachmayer-Heyda ist diese Grünfläche viel zu klein um gegenseitige Störungen zu vermeiden. Außerdem kritisiert er, dass bei den Umwidmungen rücksichtsvoller und sanfter vorgegangen werden sollte.

Dadurch würde man schon im Vorfeld Nutzungskonflikte und Diskussionen darüber vermeiden, ob ein Lebensmittel-Logistiker jetzt eine zwölf Meter hohe Mauer planen muss, um die Nachbarn vor Lärm zu schützen.

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2019-03-26T13:53:30+00:00