3. öffentliche Sitzung

3. öffentliche Sitzung 2019-05-09T12:05:31+00:00

Öffentliche Sitzung: Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderung

Die 3. öffentliche Sitzung des Vorarlberger Monitoring Ausschuss (VMA) fand am 23. Mai 2018 im vorarlberg museum statt. Das aktuelle Thema war die Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderung.

„Es gibt nicht „den Mensch mit Behinderung‘, sondern eine große Vielfalt an unterschiedlichen Behinderungsarten. Dementsprechend verschieden sind die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in der Gesundheitsversorgung.“ Mit diesem Statement öffnete der Vorsitzende des VMA, Landesvolksanwalt Florian Bachmayer-Heyda die öffentliche Sitzung. Nach weiteren Grußworten von Gerhart Hofer, Mitglied des VMA und Direktor der Kathi-Lampert-Schule, führte Antje Lang durch die Sitzung. Nach einer kurzen Einführung in die unterschiedlichen Bereiche starteten die Arbeitsgruppen zu den Themen:

  • Kommunikation mit Ärztinnen und Ärzten
  • Aufenthalt im Krankenhaus
  • Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Pflege
  • Erhalt und Zugang zu Hilfsmitteln
  • Pflege und Pflegeberufe
  • Gesundheitsversorgung von Menschen mit Lernschwierigkeiten

 

Erfahrungswerte sammeln

In den einzelnen Gruppen wurde eifrig diskutiert und die unterschiedlichen Standpunkte besprochen. Alle kamen zu Wort und begründeten ebenso positive wie negative Erfahrungen. Großes Interesse an den Themen zeigte Krankenhaus-Betriebsges.m.b.H. Direktor Gerald Fleisch, der konstruktiv an den Diskussionen teilnahm. Ebenso unterstrich die Präsenz der Landtagsvizepräsidentin Martina Rüscher sowie des Gesundheitslandesrats Christian Bernhard (ÖVP) und den Abgeordneten Cornelia Michalke (FPÖ), Vahide Aydin und Sandra Schoch (Die Grünen), SPÖ Vorsitzende Gabi Sprickler-Falschlunger und Klubobman Michael Ritsch (SPÖ) sowie Daniel Matt (NEOS) die Wichtigkeit des Themas.

 

Präsentation der Ergebnisse

Nach Beendigung der Arbeitsgruppen präsentierten die Mediatoren der Gruppen die Ergebnisse. Sie zeigten Kritikpunkte auf, formulierten Wünsche und äußerten Verbesserungsvorschläge. Die Hauptpunkte waren, dass Menschen mit Behinderung oft noch mehr Unsicherheit und Angst empfinden nicht verstanden zu werden oder nicht zu verstehen als andere. Dennoch würden sie sich wünschen, von den Ärztinnen und Ärzten sowie dem Pflegepersonal direkt angesprochen zu werden und nicht über Angehörige oder Begleitpersonen. Dafür ist eine leicht verständliche Kommunikation nötig. Ebenso sollten Medikamentenerklärungen und Unterlagen für die Zeit nach dem Aufenthalt in Krankenhäusern in leicht verständlicher Sprache vorhanden sein. Wünschenswert wäre eine Verkürzung der Wartezeiten in den Ambulanzen sowie eine bessere Vernetzung unter den Ärztinnen und Ärzten bei vielfältigen Krankheitsbildern.

 

Forderungen an Landtag und Landesregierung

Der VMA sammelt alle Vorschläge und reicht sie als Forderungen an den Landtag und die Landesregierung weiter. Die Sitzung wurde von Gebärdensprach- und Schriftdolmetscherinnen übersetzt und mittels Graphic Recording in gezeichneten Bildern zusammengefasst.

 

Protokoll über die Sitzung

Bildprotokoll über die Sitzung

Protokoll Arbeitsgruppe „Krankenhaus“

Protokoll Arbeitsgruppe „Lernschwierigkeiten“

Protokoll Arbeitsgruppe „Pflege“

Protokoll Arbeitsgruppe ÄrztInnen

Protokoll – Arbeitsgruppe „Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Pflege“

Meinungen, Erfahrungen, Wünsche

Fotogalerie: